Widerrufsbelehrung

Widerrufsbelehrung und Stornobedingungen für Dienstleistungen im Bereich Fotografie

1. Widerrufsrecht
Für die von Ihnen gebuchte fotografische Dienstleistung, die an einem spezifisch und verbindlich vereinbarten Termin erbracht wird, entfällt das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB. Dies gilt ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Die Dienstleistung ist an das vereinbarte Datum sowie die individuellen Anforderungen gebunden und kann ausschließlich zu diesem Zeitpunkt erbracht werden. Für Auftraggeber, die als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handeln, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

2. Vertragsstornierung und Ausfallgebühren
Sollten Sie die gebuchte Dienstleistung stornieren müssen, gelten die folgenden Stornobedingungen.
Die angegebenen Pauschalen stellen eine Schätzung des typischerweise entstehenden Schadens dar:

Stornierung mehr als 6 Monate vor dem vereinbarten Termin: 25 % des vereinbarten Honorars
Stornierung zwischen 3 und 6 Monaten vor dem vereinbarten Termin: 50 % des vereinbarten Honorars
Stornierung zwischen 1 und 3 Monaten vor dem vereinbarten Termin: 75 % des vereinbarten Honorars
Stornierung weniger als 1 Monat vor dem vereinbarten Termin: 100 % des vereinbarten Honorars

3. Nachweis eines abweichenden Schadens
Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist. Dem Auftragnehmer bleibt es unbenommen, einen höheren tatsächlichen Schaden nachzuweisen. Bei der Berechnung der Ausfallgebühr werden ersparte Aufwendungen sowie etwaige anderweitig erzielte Einnahmen, die durch die freigewordene Kapazität ermöglicht wurden, angerechnet.

4. Begründung der Ausfallgebühren
Die Ausfallgebühren entstehen, da der vereinbarte Termin ausschließlich für den Auftraggeber reserviert und die Dienstleistung individuell auf dessen Anforderungen geplant wurde. Mit der Terminreservierung werden Kapazitäten gebunden, die für andere Aufträge nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Stornopauschalen dienen dem wirtschaftlichen Ausgleich für Planungsaufwand, gebundene Ressourcen und den Ausfall anderweitiger Buchungsmöglichkeiten.

5. Form der Stornierung
Eine Stornierung bedarf der Textform (z. B. per E-Mail). Maßgeblich für die Berechnung der Frist ist der Zeitpunkt des Zugangs der Stornierungserklärung beim Auftragnehmer.